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Seit vielen Jahren gibt es keine Attacken auf Menschen mehr. Das Außergewöhnliche der männlichen Tsavo-Löwen ist, sie haben kaum, oder keine Mähne. Tsavo-Ost ist wild, trocken, heiß und weitgehend unberührt. Wenn der Wasserstand des Galana es ermöglicht kann der Fluss auf einer Furt bei den Lugard Falls überquert werden. Oben auf dem “Yatta Plateau” beginnt Tsavos Unendlichkeit. Safaribusse gibt es hier nicht mehr. In diesen Regionen leben erstaunlicherweise die größten Elefantenbullen Afrikas. Sie sind teilweise sehr aggressiv. Ein riesiger Bulle attackierte uns laut trompetend viermal. Besonders häufig waren die Attacken im weiteren Umkreis des “ Petersons Tended Camp”. Mehrere von Elefanten umgerissene Akazien versperren seit Monaten die Piste nach Norden. Die auf manchen Karten bei den Rapids eingezeichnete Piste/Furt durch den Galana River gibt es nicht. In Tsavo-Ost gibt es die größten Löwenrudel Afrikas. Das “Voi-Rudel” besteht aus neunzehn Tieren (Stand 09/10.2005). Leicht erlegbare Beutetiere wie Zebras und Antilopen sind in Tsavo-Ost selten. Besonders zahlreich sind die Büffel in Herden bis zu 500 Tieren. Tsavos Löwen haben sich offensichtlich auf die Büffeljagd spezialisiert. Nur ein starkes großes Rudel ist bei der sehr gefährlichen Kaffernbüffeljagd besonders erfolgreich. Tsavo-Ost ist die Heimat der “roten Elefanten”. John (unser Scout) “Tsavo Elefants are not very friendly”. Tsavo-Ost kann man nur lieben oder hassen.
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